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"In einer Kleinstadt" - Aufführung des Mittelstufentheaters 2015

Stephen King auf der Bühne des Staffelsee-Gymnasiums

In einem kleinen Theater

Ein Rückblick auf unsere gemeinsame Zeit im Mittelstufentheater

 

Viel Arbeit, viel Spaß. So könnte man wohl das diesjährige Theaterjahr beschreiben, das wir gemeinsam mit Herrn Riedelsheimer durchschritten haben.

Begonnen hat alles mit der ersten Theaterstunde im September. Viele hatten sich angemeldet, auf der Bühne der Aula saßen ganze 28 Jugendliche, die alle Theater spielen wollten. Doch zuerst musste das Stück ausgewählt werden. Keine leichte Aufgabe, vor allem da wir eine Menge Vorschläge hatten, die einerseits von Herrn Riedelsheimer, teils aber auch von Schülern stammten. Die Auswahl war schwer, mussten doch alle Gemüter mit dem Stück zufrieden sein, aber es sollte auch genügend Rollen geben. Letztendlich wurde abgestimmt. Und so kamen wir zu „In einer kleinen Stadt“ von Stephen King. Die Vorteile des Stückes waren die vielen Rollen, die es zu besetzen gab (was allerdings auch nötig war) und auch die düstere Atmosphäre, welche uns allen gefiel. In den nächsten Wochen fand das Casting statt, in dem jeder eine Rolle bekam. Herr Riedelsheimer hatte geplant, mit der richtigen Arbeit am Stück erst im Theaterschullandheim zu beginnen, welches im Dezember stattfinden würde, und so probten wir bis dahin „nur“ grundlegende Dinge, wie zum Beispiel Koordination, wie man die richtige Haltung bewahrt, wie wichtig das laute Sprechen auf der Bühne sein kann und so weiter. Da im Stück gesungen wurde, studierten wir schon einmal die Lieder ein und probten einen Nachmittag mit Frau Munz Improvisationstheater, was uns viel Erfahrung brachte und uns für die Zukunft unserer Theaterzeit helfen würde. Dann, am 19. und 20. Dezember, ging es nach Bairawies, wo wir intensiv an unserem Stück arbeiteten und auch unser Textbuch bekamen. Die darauffolgende Zeit verging wie im Flug. Wir probten auch in kleineren Gruppen viel an den einzelnen Szenen, die wir im Schullandheim entwickelt hatten, und fingen an, uns mit Bühnenbild, Requisiten und Kostümen auseinanderzusetzen. Es wurde auch Zeit, immerhin war die Premiere schon am 12. März, und bis dahin war noch viel zu tun. Die Wochen vergingen, und Ende Februar war das Stück schon in einer guten Verfassung. Mit Hilfe von Frau Munz und Frau Wipfler feilten wir noch an Kleinigkeiten und inhaltlichen Fehlern, was von extremer Wichtigkeit war. Und dann, Anfang März, begann die heiße Phase, welche ab dem Probenwochenende, am 6., 7. und 8. März begann. Man merkte immer mehr, wie die Spannung zunahm, sowohl bei Herrn Riedelsheimer, als auch bei uns Schülern. Kein Wunder, hatten wir doch nur noch eine knappe Woche bis zu den Aufführungen. Plakate unseres Stücks hingen in ganz Murnau, und wir realisierten langsam, dass es jetzt knifflig wurde. Die Generalprobe am Mittwoch wurde erfolgreich absolviert, die letzten Fehler „ausgemerzt“ und dann, ja dann war es endlich soweit: am Donnerstag war die Premiere. Und, was soll man sagen, es lief super. In einer dicht besetzten Aula vor einem erwartungsvollen Publikum zeigten wir eine „fast“ perfekte Premiere. Geschickt improvisierten wir nur einmal eine fehlende Requisite, was zum Glück niemandem auffiel.

Nach der letzten Aufführung am Samstag, die viel zu schnell kam, wurde einem klar, dass jetzt all diese gemeinsame Zeit, ein halbes Jahr Arbeit und Spaß, bald Vergangenheit sein würde. Unglaublich schade, aber was soll man machen?

An dieser Stelle, nach den Aufführungen und unseren gemeinsamen Anstrengungen, noch einmal ein Dankeschön an Herrn Riedelsheimer für die tolle Zeit - eine Zeit, in der wir mehr zusammengewachsen sind, als eine Klasse es je hätte machen können.