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Religionslehre

 September 2017

 Meditationsraum Moschee6 Moschee7

Es wird sowohl katholische als auch evangelische Religionslehre unterrichtet.

Die ökumenische Kooperation, die vom neuen Lehrplan ausdrücklich gefordert wird, wird an unserer Schule sehr betont und vor allem in den außerunterrichtlichen Aktivitäten verwirklicht. So gibt es ökumenische Gottesdienste am Anfang und Ende des Schuljahres, einen Abiturgottesdienst sowie Frühschichten im Meditationsraum jeweils im Advent und in der Fastenzeit.

Als weiteres Angebot im Rahmen der Schulpastoral bieten wir vor Weihnachten, Ostern oder zu anderen besonderen Anlässen Andachten für Kollegen/Personal an, die gern angenommen werden.

Unsere Exkursionen schließlich organisieren wir jeweils für die gesamten Schüler einer Jahrgangsstufe und tragen damit zur interreligiösen Begegnung bei: Die Schüler der 7. Klassen fahren in die Moschee nach Penzberg, die Schüler der 9. Klassen in die Synagoge nach München oder Augsburg.

 

 

 

„We are all one“. Rückblick der Fachschaft Religionslehre 2017/18

 

„We are all one“ lautete das Motto eines ganz besonderen Anfangsgottesdiensts für die Schüler aller Jahrgangsstufen: Die auf Barbados aufgewachsene Sängerin Judy Bailey begeisterte mit ihrer mitreißenden Musik und ihrem authentischen Glaubenszeugnis. Judy Bailey war im Zusammenhang mit der 500-Jahr-Feier der Reformation nach Murnau eingeladen worden und gab am Abend noch ein gut besuchtes Konzert in unserer Aula. Ein fulminanter Auftakt für das neue Schuljahr!

Das Motto „We are all one“ konnte dann auch als Überschrift dienen über viele ökumenische Unternehmungen, von denen die meisten schon zum traditionellen Repertoire des SGM gehören.

Obwohl sie in diesem Schuljahr keinen eigenen Gottesdienst feierten, bekamen unsere Neulinge doch ein Schlüsselband als Willkommensgeschenk, das wieder der Verein "Freunde des SGM" finanzierte.

Vor Weihnachten konnten wir einen ökumenischen Gottesdienst für die ganze Schulfamilie anbieten, Ende Juni feiern wir den Gottesdienst für die Abiturienten, ein Schlussgottesdienst wird das Schuljahr abrunden.

Weitere Elemente der Schulpastoral waren unsere Frühschichten im Advent und in der Zeit vor Ostern, die - ebenso wie die Andacht für die Abiturienten zu Beginn der Prüfungen - in unserem Meditationsraum stattfanden. Und in der Woche vor den Osterferien konnten wir für die siebenten und achten Jahrgangsstufen wieder einen Jugendkreuzweg anbieten.

Abgesehen von diesen liturgischen Elementen haben wir weitere Highlights im Rahmen des Religionsunterrichts zu verzeichnen: Traditionellerweise fand im November wieder die Fahrt in die Synagoge Augsburg für alle Neuntklässler statt, heuer aber wurde unter dem Eindruck des Reformationsjubiläums die Kirche St Anna besucht und die berühmte Lutherstiege erklommen. Ebenso Tradition hat die Fahrt in die Moschee nach Penzberg für alle Schüler der siebenten Klassen, die an diesem Tag auch das Kloster Benediktbeuern besuchen.

Eine typische Gepflogenheit ist mittlerweile das Basteln der Glücks- und Segens-Würfel für die Abiturienten, die bisher als Überraschung für die Prüflinge am ersten Prüfungstag auf ihren Tischen standen. Inzwischen rechnen die Abiturienten schon damit, weil sie sich erinnern können, wie sie selber vor acht Jahren einen solchen Würfel für einen großen Schüler gebastelt haben. Die Vorstellung, Abitur zu machen, war damals ganz weit weg, die Würfel stellen also ein Zeichen für die Solidarität innerhalb der Schulgemeinschaft dar.

Beinahe schon als Tradition kann man das Sozialpraktikum für unsere Zehntklässler bezeichnen, die heuer zum dritten Mal statt einer Woche Schule Praxisluft in einer sozialen Einrichtung schnuppern durften. Zur Vorbereitung auf das Praktikum kam das Ehepaar Eulenberg im März zu den Zehntklässlern, um in einem spannenden Vortrag einen Einblick in den Bereich der Pflegeberufe zu geben.

Den Wermutstropfen in der Fülle schöner Ereignisse stellt die Personalsituation bei den Religionskollegen dar, die zum einen oft mit schwierigen privaten Umständen einhergeht und zum anderen manchen Religionsgruppen eine Fluktuation an Religionslehrern bescherte.

Insgesamt können wir dennoch dankbar auf ein reiches Schuljahr zurückblicken, in dem das Motto „We are all one“ nicht nur auf die ökumenische Zusammenarbeit gemünzt war.

 

Barbara Bierprigl

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