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Religionslehre

 September 2016

Synagoge Meditationsraum Moschee6 Moschee7

Es wird sowohl katholische als auch evangelische Religionslehre unterrichtet.

Die ökumenische Kooperation, die vom neuen Lehrplan ausdrücklich gefordert wird, wird an unserer Schule sehr betont und vor allem in den außerunterrichtlichen Aktivitäten verwirklicht. So gibt es ökumenische Gottesdienste am Anfang und Ende des Schuljahres, einen Abiturgottesdienst sowie Frühschichten im Meditationsraum jeweils im Advent und in der Fastenzeit.

Als weiteres Angebot im Rahmen der Schulpastoral bieten wir vor Weihnachten, Ostern oder zu anderen besonderen Anlässen Andachten für Kollegen/Personal an, die gern angenommen werden.

Unsere Exkursionen schließlich organisieren wir jeweils für die gesamten Schüler einer Jahrgangsstufe und tragen damit zur interreligiösen Begegnung bei: Die Schüler der 7. Klassen fahren in die Moschee nach Penzberg, die Schüler der 9. Klassen in die Synagoge nach München oder Augsburg.

 

 

"You are the light of the world". Rückblick der Fachschaft Religionslehre 2016 

Ein Brief von Gott – darüber haben wir uns im Anfangsgottesdienst im September 2016 Gedanken gemacht. Wir haben uns anhand von Aussagen aus der Bibel überlegt, was in so einem Brief drin stehen würde und wir haben uns überlegt, was wir Gott am Anfang eines Schuljahres schreiben würden. Hoffentlich haben sich eventuelle Befürchtungen vom Anfang des Schuljahres zerschlagen, als Fachschaft Religionslehre zumindest dürfen wir auf ein erfreuliches Jahr zurückblicken, das weder von großen Höhen, aber eben auch nicht von Tiefen gekennzeichnet war. Neben erwähntem Anfangsgottesdienst für die Schüler ab Klasse 7 gab es einen für die Fünftklässler, den die Sechstklässler mit vorbereitet hatten. Vor Weihnachten konnten wir dann wieder einen Gottesdienst für die ganze Schulfamilie anbieten, im Juni feierten wir den Abiturgottesdienst und ein Schlussgottesdienst wird das Schuljahr abrunden. Im Advent und der Zeit vor Ostern fanden wieder Frühschichten in unserem Meditationsraum statt. Und in der Woche vor den Osterferien feierten wir mit den Schülern der siebenten und achten Jahrgangsstufen wieder einen Jugendkreuzweg. Ende April, am frühen Morgen vor der ersten schriftlichen Abiturprüfung versammelten sich zahlreiche Abiturienten im Meditationsraum, um zur Ruhe zu kommen und sich in einer kleinen Andacht Gottes Beistand für die bevorstehenden Prüfungen zu versichern. Dass sie in den Prüfungen nicht alleine sind, sondern dass viele Menschen zumindest in Gedanken bei ihnen sind, zeigen auch die Glücks- und Segenswürfel, die unsere Fünftklässler wieder jedes Jahr für jeden Abiturienten gestaltet haben. Wie in jedem Jahr fand auch wieder die Fahrt in die Synagoge nach Augsburg für alle Neuntklässler statt, die dabei auch den Dom in der Diözesanhauptstadt erkunden und die Fuggerei kennenlernen konnten. Für alle Schüler der siebenten Klassen stand wieder die Fahrt nach Penzberg in die Moschee auf dem Programm, die mit einer Erkundung der Klosteranlage in Benediktbeuern verbunden wird. Kürzere Exkursionen führten einige Schüler in die Ortskirche St Nikolaus. Die Verbundenheit der Pfarrei und der Schule kommt aber nicht nur durch eine solche Exkursion zum Ausdruck, sondern auch durch die jährliche ökumenische Einladung an die Religionslehrer aller Schulen Murnaus, die eine Basis für einen wichtigen Erfahrungsaustausch darstellt. Mit katholischen Schülern der fünften Klassen gestaltete der Murnauer Ortsgeistliche Herr Pfarrer Schindele auch wieder einen Klassenzimmergottesdienst und unsere Achtklässler hatten wieder die Gelegenheit, in der Schule zu beichten. Gäste, die den Religionsunterricht bereichern, laden wir immer wieder ein. So hatten die Schüler des W-Seminars "Sterben, Tod und ewiges Leben" ein informatives und intensives Gespräch mit einer Hospizhelferin. Die Schüler dieses Seminars unternahmen auch eine Exkursion in eine Hospiz in München, wo wir auch gleich noch die bayerische Staatsbibliothek besichtigten. „Aber das Erdbeben war doch schon vor fast sechs Jahren.“ Diese und viele weitere Fakten brachten jetzt die Schüler des SGM zum Staunen, wenn sie die wunderbare Ausstellung des Vereins Haiti Kinder Hilfe besuchten, die drei Wochen in der kleinen Pausenhalle aufgebaut war. Die inhaltlich und repräsentationstechnisch äußerst gelungene Ausstellung versorgte die Schüler mit Informationen zur Geographie Haitis, zur Situation der Jugendlichen auf der kleinen Insel und zu den Möglichkeiten, den Verein Haiti Kinder Hilfe zu unterstützen. Zu den Highlights in diesem Schuljahr zählt eine Wanderausstellung der Haiti Kinder Hilfe, die im Advent in unserer kleinen Pausenhalle aufgebaut war und die von vielen Klassen während des Religions- (und auch Geographie-) Unterrichts besucht wurde. In Haiti hat das SGM ja ein Patenkind, das zusammen mit vier weiteren Patenkindern regelmäßig unterstützt wird. Dazu übernimmt die Gruppe SGMsozial bei zahlreichen Abendveranstaltungen – heuer mehr als zwanzig! - das Catering, bei dem Häppchen hergerichtet und verkauft werden. Für das Weihnachtskonzert wurden wieder Plätzchen verziert. Außer den Patenkindern bekommt immer wieder einmal eine Schule in Mikese Spenden und heuer unterstützten wir den Bau einer Turnhalle einer Schule in Südafrika, an der eine ehemalige Schülerin des SGM unterrichtet hatte. Zusammen mit der SMV haben wir auch heuer an der Aktion Weihnachtstrucker der Johanniter teilgenommen. Als Pilotprojekt wird am Ende dieses Schuljahres ein Sozialpraktikum laufen, das in Kooperation mit der Mittelstufenbetreuerin für eine zehnte Klasse durchgeführt wird. Hoffentlich bringt die Testwoche gute Ergebnisse, so dass dieses Praktikum für alle zehnten Klassen eingeführt werden kann. (Ein Bericht dazu kann erst nach Redaktionsschluss verfasst werden Last but not at all least sei das Musical Godspell erwähnt, das heuer von Mitgliedern eines P-Seminars Religionslehre mit großem Erfolg aufgeführt wurde. Die Melodien haben alle so beeindruckt, dass das Motto" Licht" für den Abiturgottesdienst gewählt wurde, bei dem noch einmal "You are the light of the world" gesungen wurde. In diesem Gottesdienst ging es um das Phänomen Licht und um die Frage, wie jeder einzelne zum Licht der Welt werden kann. Und so können wir diesen Rückblick in großer Dankbarkeit schließen, weil wir auch in der Schule immer wieder Gelegenheit bekommen, von unserem Glauben Zeugnis zu geben, denn – so heißt es in oben erwähntem Liede weiter – "You have to stay bright to be the light of the world".

Barbara Bierprigl

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