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Glossar Zeichnung

(nach Sinnzusammenhängen geordnet)

 

Zeichnung: Sie stellt ein Motiv durch (meist graue oder schwarze) Linien und Striche dar und unterscheidet sich so von der Malerei, die eher aus farbigen Flächen besteht. 

Entwurf: eine ausgearbeitete Zeichnung, die einen Plan visualisiert, z.B. für eine Malerei, ein Bauwerk, ein Designobjekt u.a.

Skizze: Zeichnung, die das Wesentliche in flüchtigen Strichen wiedergibt

 

Schraffur: nebeneinanderliegende Striche, die Grauwerte erzeugen

Formschraffur: betont die Plastizität, indem sie der Form eines dargestellten Körpers folgt

Kreuzschraffur: zwei Strichlagen, die kreuzweise übereinaderliegen

 

Schattierung: Durch Grauwerte (am besten mit verschieden harten Bleistiften erzeugt,) entsteht eine plastische Wirkung.

Schatten:

Eigenschatten / Körperschatten: Schatten, den der Körper auf sich selbst durch sich selbst verursacht

Kernschatten: besonders dunkler Bereich des Schlagschattens

Schlagschatten: Schatten, den ein Körper wirft

Kontur: (lat.) Umrisslinie

Binnenkontur: Details innerhalb eines Körpers durch Striche dargestellt

 

Textur: Oberflächenbeschaffenheit, z.B. Holzmaserung oder Schuppen

Muster: wiederkehrendes Schmuckmotiv (Kleidung, Tapete)

Karikatur: (lat.) „Überladung“, komische Übertreibung, Zerrbild

Frottage (franz. frotter: reiben): Durchpausen von Materialstrukturen (z.B. Holzmaserungen) mit w ichem Bleistift auf darübergelegtes Papier.

Perspektive: zeichnerische Darstellung, die mit bestimmten Mitteln den Eindruck von Räumlichkeit hervorruft

Zentralperspektive / Einfluchtpunktperspektive: Darstellungsprinzip, das eine weitgehend wahrnehmungsgetreue Wiedergabe räumlicher Verhältnisse auf einer ebenen Fläche ermöglicht. Der Fluchtpunkt liegt auf der Horizontlinie und markiert die Augenhöhe des Betrachters; der dargestellte Körper wird frontal dargestellt und die Fluchtlinien laufen in die Tiefe zum Fluchtpunkt.

Zweifluchtpunktperspektive / Übereckperspektive: Die beiden Fluchtpunkte liegen auf der Horizontlinie weit auseinander. Der Betrachter schaut auf die Kante eines Körpers, dessen Fluchtlinien in zwei Richtungen verlaufen.

Dreifluchtpunktperspektive: Der Betrachter schaut auf die Ecke eines quaderförmigen Körpers, von dem drei Geraden in drei verschiedene Richtungen in die Tiefe führen.

Parallelperspektive: ein geometrisches Darstellungsverfahren mit denen Körper durch Parallelverschiebung auf einer Ebene räumlich dargestellt werden können. Die Tiefenlinien verlaufen parallel, anders als bei der Zentralperspektive, bei der sich die Tiefenlinien im Fluchtpunkt schneiden.

Isometrie: besondere Form der Parallelperspektive, bei der eine Aufsicht entsteht. Der rechtwinklige Körper steht auf der Ecke. Links und rechts bildet sich ein 30 ° Winkel. Die Isometrie kommt zur Anwendung, wenn an einem Körper Wesentliches in drei gleichwertigen Ansichten gezeigt werden soll und eignet sich daher besonders zur Darstellung von Architektur. 

Bedeutungsperspektive: als wichtig Erachtetes wird im Bild größer dargestellt, bes. Personen, z.B. Heilige (besonders im Mittelalter)

Froschperspektive: Ansicht, bzw. Darstellung eines Gegenstandes von einem extrem tief liegenden Gesichtspunkt aus (Blick von unten)

Vogelperspektive: Ansicht, bzw. Darstellung eines Gegenstandes von einem extrem hoch liegenden Gesichtspunkt aus (Blick von oben)

Susanne Hanus

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