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Glossar Allgemeine Begriffe der Kunst

(alphabetisch geordnet)

 

abstrakt: (lat. abstrahere: abziehen) ohne erkennbaren Bezug zur optischen Wirklichkeit

Abstraktion: (lat.) 1. Vorgang des Abstrahierens 2. völlig ungegenständliches Werk

abstrahierend: auf Detailtreue verzichtendes aber noch nicht ganz ungegenständliches Werk

Akademismus: starre, dogmatische Kunstauffassung

Akt: unbekleidete, menschliche Figur

Allegorie: (griech.) „Anderssagen“, Personifizierung eines abstrakten Begriffs, Justitia, Knochenmann u.a.

anthropozentrisch: (griech.-lat.) den Menschen in den Mittelpunkt stellen

Archetyp: (griech.) Urbild, Urform

autonomes Kunstwerk: „selbstbestimmtes“ Werk, eigenen Gesetzen folgend, ohne den Jahrhunderte langen Zwang des Abbildens und ohne Auftraggeber 

Avantgarde: (franz.) Vorkämpfer einer neuen Richtung

figurativ: (lat.) figürlich, abbildhaft darstellend (Gegensatz zu abstrakt)

formalästhetisch: (lat.-griech.) gestalterische Elemente betreffend (nicht den Inhalt)

Goldener Schnitt: eine für ideal gehaltene Proportion; Teilung einer Fläche in einem harmonischen Verhältnis, bei dem sich der kleinere Abschnitt zum größeren verhält wie dieser zum Ganzen.

Happening: (engl.) „Ereignis“, improvisierte Form der Aktionskunst, bei der oft unter Beteiligung des Publikums, die Grenzen zwischen Kunst und Leben aufgehoben werden.

heliozentrisch: (griech.-lat.) die Sonne als Mittelpunkt (der Welt) betrachten

Komposition: „Aufbau“, Anordnung der einzelnen Teile eines Werkes und die Beziehungen, die sie zueinander aufnehmen

Performance: (engl.) „Auftritt“, dem Theater verwandte Kunstform, im Vergleich zum Happening mit festerem Konzept und meist ohne Beteiligung des Publikums.

Konkretion: (lat.-franz.) „Verdichtung“ (bei Hans Arp das Erstellen einer Form ohne Vorbild aus der Natur)

konstruktiv: (lat.) aufbauend

Konzept: Künstlerische Idee oder Denkvorgang, der visualisiert wird, ein bleibendes ausgearbeitetes Werk ist nicht vorgesehen.

L´art pour L´art: (franz.) „Kunst um der Kunst willen“, Kunst mit Schwerpunkt auf formalästhetischen Kriterien

Metamorphose: (griech.) Verwandlung

Pathos: (griech.) „Leiden“ , Leidenschaft, Gefühlsüberschwang

Pietà: (ital.) „Mitleid“, Darstellung Marias mit dem Leichnam Christi auf dem Schoß (auf dt. Vesperbild)

profan: (lat.) weltlich, alltäglich, im Gegensatz zu sakral

Proportion: (lat.) Verhältnis von Maßen

sakral: (lat.) heilig, Gegensatz zu profan

stilisieren: (lat.-franz.) nach einem bestimmten Muster darstellen, vereinfachen

surreal: (lat.) unwirklich, traumhaft

Symbol: (griech.) Zeichen, Sinnbild

theozentrisch: (griech.-lat.) Gott in den Mittelpunkt stellen

Vanitas: (lat.) „leerer Schein“, „Nichtigkeit“, „Eitelkeit“; Ein Vanitas-Symbol, z.B. Totenschädel oder Sanduhr thematisiert die Vergänglichkeit alles Irdischen bis ins 18. Jahrhundert

Venus: röm. Göttin der Liebe

Verfremdung: Strategie künstlerischen Arbeitens; Verfremden bedeutet Gewohntes, Vertrautes, Alltägliches verändert darzustellen, so dass der Betrachter zum Nachdenken angeregt wird.  

Susanne Hanus

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