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Denkmalaktiv

Ein von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördertes Projekt in der Klasse 7a

Denkmalaktiv

Exkursion Nach Feuchtwangen

In einem Projekt im Rahmen des Schulprogramms der Deutschen Stiftung Denkschmalschutz "Denkmalaktiv" befasste sich in diesem Jahr die Klasse 7a mit traditionellen Bauweisen. Das Freilichtmuseum Glentleiten ist hierfür unser externer Partner. Wie hat man früher Häuser gebaut? Weshalb sehen diese Häuser genau so aus? Was bedeutet "Ständerbauweise" und "Blockbauweise"? Dieser und vielen anderen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler nach. Dazu besuchten sie im November das Freilichtmuseum, um sich grundsätzlich über die historischen Bauweisen zu informieren. Es folgten "Konstruktionsstunden" im Mathematikunterricht. Im Deutschunterricht dokumentierten die Schülerinnen und Schüler einzelne Bauobjekte. Ein erster Höhepunkt war für zwei Schülerinnen das Erfahrungsaustauschtreffen von Denkmalaktiv in Feuchtwangen, wo beide unser Projekt vertraten.  Zum Schuljahresende präsentiert die Klasse 7a dann alle Ergenbisse für Kinder aus sog. Münchner Übergangsklassen  auf dem Museumsgelände unter dem Motto "Kinder führen Kinder".

 

Andrea Weinzierl

 

Hier ein Bericht unsrerer Schülerinnen:

 

Die bayerische BauAkademie

 

Wir Elena Kästner und Sarah Rieger, zwei Schülerinnen der 7.Jahrgangsstufe, durften mit unserer Deutschlehrerin, Frau Weinzierl, und unserem Mathematiklehrer, Herrn Mohr, in die bayerische BauAkademie nach Feuchtwangen fahren.

 

Am Donnerstag den 14. April fuhren wir am Bahnhof in Murnau los.Nach ca. 4h Zug- und Busfahrt erreichten wir die BauAkademie. Dort wurden wir in unterschiedliche Gruppen eingeteilt und sollten uns mit anderen Schülern aus ganz Deutschland ein Projekt für ein bestimmtes Gebäude ausdenken, damit wir uns besser kennen lernen können. Danach gingen wir alle zusammen zum Asphaltstock-schießen. Wir hatten alle viel zu lachen. Doch am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, um noch frühstücken zu

können. Denn gleich danach wurden wir von einem Bus abgeholt und wurden in das fränkische Freilichtmuseum Bad Windsheim gebracht. Dort wurden wir in unsere Workshops eingeteilt , für die wir uns davor angemeldet hatten. In unserem Fall war es die Holzwerkstatt. Unser Hauptthema waren die Fachwerkhäuser. Der Führer erklärte uns die einzelnen Namen der Balken, sowie das Anstreichen der Balken.Die teuerste Farbe war blau, da diese aus Diamanten bestand, die erst mühsam klein gerieben werden mussten. Die nützlichste Farbe allerdings war schwarz, weil sie aus Ruß bestand und somit Holzwürmer abhielt. An dem Anstrich konnte man den Reichtum feststellen.Im zweiten Teil unseres Workshops durften wir dann selbst in Teams ein Skelett eines Fachwerkhauses bauen. Später durften wir auch die verschiedenen Werkzeuge an einigen Balken ausprobieren. Aber wir erfuhren auch, was für eine wichtige Rolle der Schreiner spielte. Er sorgte nämlich auch für die Anschaffung der Baumstämme und baute ein kleines Modell bei sich in der Werkstatt auf.Um sicher zu gehen, wo es Probleme geben könnte und wo nicht. Nach einer kleinen Stärkung im Gasthaus machten wir uns auf den Weg zu unserem zweiten Workshop, der „Planwerkstatt“. Uns wurde erklärt, warum man Baupläne überhaupt braucht.Aber auch, wieviele verschiedene Arten von Bauplänen es gibt. Außerdem erkannten wir, wie detail- genau so ein Plan überhaupt ist.Sie waren es und sind auch immer noch so genau, damit man weiß, wo welcher Balken hinkommt. Aber die Balken wurden auch mit Symbolen ausgestattet. Jedes diente zum Wissen. Nicht nur das Häuser Bauen war anders, auch die Einheiten, mit denen gerechnet wurde, waren anders als heute.Damals wurde mit Elle, Fuß und Fingerspannweite gemessen.Um alle Kriterien in einem Plan zu vereinen, brauchte man also sehr lange.

Nach einem aufregendem Nachmittag durften wir bei einer Führung durch die Altstadt mitmachen. Besonders ausführlich wurde uns die Stiftskirche in Feuchtwangen gezeigt. Aber auch die Johannes Kirche. Obwohl sie beide evangelisch sind, stehen sie direkt neben einander.Danach konnten wir noch den Brunnen im Zentrum betrachten sowie eine Wasserquelle von Karl dem Großen.Am Samstag stellten einige ihre Projekte vor und danach konnten wir uns noch einmal aussuchen,welchen Workshop wir belegen möchten. Wir hatten uns für den Modellbau entschieden. Dort durften wir den halben Vormittag mit Papier einige interessante Bauwerke nachbauen. Doch leider gibt es immer einen Abschied und auch bei uns kam er viel zu schnell. Wir verabschiedeten uns von unseren neu gewonnenen Freunden und traten die Heimreise an. Zu Hause wurden wir schon von unseren Eltern erwartet. Vielen Dank an unsere Lehrer, Frau Weinzierl und Herrn Mohr, für diese tolle Erfahrung!

 

Elena Kästner und Sarah Rieger Klasse 7a

 

 

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