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... Un échange à Nantua - Schüleraustausch nach Nantua

Austauschfahrt der 10. Klassen nach Nantua (18.-24.3.)

Auszug aus unseren Tagebüchern: Jede Menge Neues, Spaß und viel dazugelernt!

 

   














Warten auf das Vaporetto

 

Donnerstag 19.03.2015

Nach dem ersten Kennenlernen mit unseren Gastfamilien trafen wir uns alle um 8:00 Uhr in der Schule, um uns mit unserer neuen Heimat für die nächste Woche vertraut zu machen. Während ein Teil der Gruppe beim Sportunterricht schwitzte, machten wir uns auf , die neue Schule zu erkunden. 2 Schüler aus der Klasse von Madame Chignier (der Deutschlehrerin), führten uns herum und zeigten uns alles. Als letztes zeigten sie uns den Stolz der Schule, das CDI, eine Art Schulbibliothek. Die Bibliothekarin zeigte uns ihr Reich und wir halfen ihr gleich bei der Suche nach neuen deutschsprachigen Büchern.Während sich die andere Gruppe daraufhin selbst zur Besichtigung der Schule aufmachte, hieß es für uns ,das erste Mal Schulbank drücken. Deutschunterricht stand auf dem Stundenplan. Madame Chignier und ihre Schüler stellten uns ihre Lieblingsmusik vor. Die Stunde verging wie im Flug, und dann stand für uns Sportunterricht auf dem Plan. In Neoprenanzügen und mit Kanus bewaffnet, machten wir uns auf dem Weg zum nahegelegenen See, um dort etwas zu paddeln. Nachdem ich mit meinem Austauschschüler mit unserem Boot fast gekentert wären, machten wir uns alle etwas durchnässt auf den Weg in die Mittagspause. Gestärkt trafen wir uns daraufhin in einem Klassenzimmer, um uns alle näher kennen zu lernen. Wir wurden in 6er Gruppen zu je drei Deutschen und drei Franzosen eingeteilt und hatten eine Menge Spaß. Am Nachmittag bereiteten wir uns auf unsere morgige Fahrt nach Lyon vor.

Am Abend stand die Einweihung eines von der Schule gestalteten Kunstwerks auf dem Programm, wobei es zwei von unserer Gruppe sogar in die Lokalpresse schafften. Nach dem offiziellen Akt von Rektorin, Bürgermeister und anderen legte ein DJ auf und wir tanzten mit den Franzosen zusammen bis spät in die Nacht.


 

In Lyon standen das „Musée des canuts“, eine Stadtführung durch das Seidenweberviertel (V.a. einige Mädels hat das Seidenweberatelier schwer begeistert…) und am Nachmittag das „Musée de la Confluence“ auf dem Programm, das uns nicht nur durch seine moderne Architektur (moderne Architektur war scheinbar das Steckenpferd unserer Lehrerinnen, denn wir mussten uns anschließend noch das ganze neue Hafenviertel anschauen) beeindruckte, sondern auch durch das merkwürdige, aber schließlich für viele doch überzeugende Konzept, das Ausstellungsstücke quer durch alle Themenbereiche ausstellte. Zum Glück hatten wir uns vorher mithilfe von Vokabelspielchen im Zug ausführlich und fleißig auf diese speziellen Herausforderungen vorbereitet!

 

 

 ...ein großer Schneefleck ganz oben auf dem Plateau de Retord


   

In das Hafenviertel gelangten wir mit dem „Vaporetto“ (s.Foto), ein Pendelboot, was im Zuge der neuen, nachhaltigen Stadtplanung eingerichtet worden war, und von dem aus man einen ganz speziellen Blick auf die Stadt hatte.

Am Montag in der Früh, den 23. März, stiegen wir in den Bus und fuhren 45 Minuten zu einer Schneeschuhausleihstation am Mont Blanc. Die seit Tagen strahlende Sonne bewirkte leider, dass der Schnee auf dem Berg stark zurück gegangen war. Verzweiflung und Enttäuschung machte sich bei uns Schülern breit. Wir dachten nur „eine Schneeschuhwanderung ohne Schuhe?“ wie soll das gehen. Nachdem wir die Schneeschuhe und die Stöcke, passend auf unsere Größe abgestimmt, bekommen hatten, fuhren wir weiter den Berg hinauf. Beim Aussteigen merkten wir schon, dass der Schnee zu gering war für eine richtige Schneeschuhwanderung. Nichts desto trotz zogen wir unsere Schneeschuhe an und begannen unsere Tour. Nach wenigen Metern zogen die Ersten ihre Schneeschuhe wieder aus und hängten sie an ihren Rucksack. Doch je höher wir liefen, desto mehr Schnee gab es dann auch, was das Laufen mit dem Bindungen erleichterte. Am höchsten Punkt des Berges angekommen, hatten wir einen wunderschönen Ausblick. Leider konnten wir nur einen kleinen Teil des Mont Blanc sehen, da ein paar Wolken davor hingen. Die schlechte Laune von ein paar Schülern verflog als sie diesen Ausblick sahen und Brotzeit machten. Eine anschließende Schneeballschlacht sorgte für großes Gelächter. Weiter ging es mit dem Abstieg. Am Nachmittag brachten wir unsere Ausrüstung zur Ausleihstation zurück und fuhren mit dem Bus wieder zur Schule. Es war ein sehr gelungener Tag, mit super Wetter, ein echtes Highlight unseres Austausches. Vielen Dank an den Sportlehrer der Austauschschule, der uns super geführt hat – und insgesamt an alle, die die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

 

                                                                                                          Laura Thalmeyer und Max-Ferdinand Meissauer

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